Schwangerschaftsmassage in Zürich
Eine Schwangerschaftsmassage kann dazu beitragen, durch verschiedene manuelle Techniken das Wohlbefinden zu stärken, Verspannungen zu lösen und Beschwerden zu lindern. Die Behandlung wird ab der 12. Schwangerschaftswoche angeboten und kann bis zum Ende der Schwangerschaft durchgeführt werden.
Was genau ist eine Schwangerschaftsmassage?
Eine Schwangerschaft gehört zu den schönsten Dingen, die eine Frau erleben kann. Der eigene Körper ist etwa 40 Wochen dabei, ein neues Menschenleben zu versorgen – das geht mit gewissen körperlichen Veränderungen einher, die unter Umständen auch zu Beschwerden führen können. Diese können unter anderem folgende sein:
- Rückenschmerzen
- Muskelverspannungen
- Kopfschmerzen
- Wassereinlagerungen
- Verstopfung
Die Schwangerschaftsmassage bietet werdenden Müttern die Möglichkeit, den Körper in dieser besonderen Zeit zu unterstützen und die Mutter und das Ungeborene zu entspannen. Denn die Schwangerschaftsmassage ist eine spezielle Form der Massage, welche verschiedene Techniken vereint. So finden sich Teilbereiche aus der Lymphdrainage, der klassischen Massage, der Triggerpunkt-Behandlung oder auch Elemente der traditionellen chinesischen Medizin in der Schwangerschaftsmassage wieder. Dabei wird stets auf die individuellen Bedürfnisse der schwangeren Frau eingegangen.
Warum wird die Schwangerschaftsmassage angewendet?
Die Massagetherapie wirkt sich auf werdende Mütter positiv aus, unabhängig davon, ob sie unter Schwangerschaftsbeschwerden leiden oder nicht. Die durch die Schwangerschaftsmassage bewirkte ganzheitliche Entspannung fördert die Erholung. So werden die Müdigkeit und der Stress, die eine schwangere Frau empfinden kann, deutlich verringert, insbesondere im zweiten und dritten Trimester.
Außerdem ist die Behandlung für werdende Mütter eine gute Möglichkeit, mit ihrem Körper in Kontakt zu treten und sich in ihrer Haut wohlzufühlen. So kann die werdende Mutter nicht nur die körperlichen Veränderungen, die mit der Schwangerschaft einhergehen, bewältigen, sondern auch der Geburt gelassener entgegensehen.
Wann und wie wird die Schwangerschaftsmassage durchgeführt?
Die Behandlung wird ab der 12. Schwangerschaftswoche angeboten und kann bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf bis zum Ende der Schwangerschaft durchgeführt werden. Dadurch, dass die in der Schwangerschaft ausgeschütteten Hormone das Gewebe des Körpers lockern, verlieren der Bandapparat und die Gelenke an Stabilität. Aus diesem Grund ist eine stabile, sichere und angenehme Lagerung der schwangeren Frau sehr wichtig, weshalb die Schwangerschaftsmassage meist in Seitenlage erfolgt.
Während der Behandlung kann der ganze Körper massiert werden: Je nach Beschwerdebild kommen unterschiedliche Massagegriffe zur Anwendung.
Welche Vorteile bietet die Schwangerschaftsmassage?
Viele Beschwerden, die in dieser besonderen Zeit auftreten, können durch verschiedene manuelle Therapien gelindert werden. So kann eine Schwangerschaftsmassage im zweiten sowie dritten Semester auftretende Rücken- und Nackenschmerzen reduzieren. Unter anderem wird die Durchblutung der Muskeln und des Bindegewebes angeregt, wodurch Verspannungen gelöst werden. Bei Wassereinlagerungen oder Verdauungsproblemen schaffen Fußreflexzonenmassagen Linderung. Aber auch werdende Mütter, die von all diesen Beschwerden verschont bleiben, profitieren von der Schwangerschaftsmassage: Die Behandlung entspannt die schwangere Frau und sorgt somit für Wohlbefinden für die Mutter und das ungeborene Kind. Im Folgenden werden die Vorteile der Schwangerschaftsmassage genauer aufgeführt:
Bewegungsapparat
Das Körpergewebe lockert sich durch die hormonellen Veränderungen. Dadurch ist die Stabilität der Wirbelsäule sowie der Beckenstruktur verringert, was nicht selten zu Schmerzen in der Symphyse beziehungsweise im Iliosakralgelenk führt. Denn der Körper versucht mit vermehrten Muskeleinsatz diese Instabilität auszugleichen. Die Folge: schmerzhafte Verspannungen. Auch der zunehmende Brustumfang kann Verspannungen im Schulter-Nackenbereich oder Spannungskopfschmerzen auslösen.
Die gezielte Behandlung der betroffenen Regionen macht Fehlhaltungen bewusst und reduziert Muskelschmerzen. Zudem hilft die Massage dabei, einer Chronifizierung der Beschwerden vorzubeugen.
Gastrointestinaltrakt
Häufig sind Schwangere von Verstopfung, Sodbrennen und Blähungen betroffen. Das liegt an der entspannten glatten Muskulatur im ganzen Körper. Die Schwangerschaftsmassage verbessert nicht nur die Durchblutung, sondern fördert auch den Stoffwechsel. Eine Fußreflexzonenmassage eignet sich besonders bei Verstopfung, da sie die Verdauung anregt.
Die Reflexzonen für den Uterus, sowie die Akkupunkturpunkte LE3 und BL67 werden vorsichtshalber ausgelassen. Doch selbst bei einer gezielten Massage dieser Punkte, würden diese sich nur bei latenter Wehenbereitschaft geburtseinleitend auswirken können.
Herzkreislaufsystem
Während der Schwangerschaft erhöht sich das Blutvolumen sowie der Druck der Gebärmutter auf die Blutgefäße des Beckens. Auch die peripheren Blutgefäße sind in dieser Zeit entspannt. Das hat eine verlangsamte Blutzirkulation zur Folge, die die Schwangere insbesondere in den Beinen spürt. Das ist deshalb problematisch, da dadurch Krampfadern, Besenreiser sowie Beinödeme entstehen können.
Auch hier schafft die Schwangerschaftsmassage Abhilfe: Während der Behandlung wird die werdende Mutter in einer speziellen Position gelagert: Die zusätzliche Lymphdrainage kann Ödemen vorbeugen oder bereits vorhandene reduzieren.
Des Weiteren verbessert eine Massage die Blut- und Lymphzirkulation. Dies hat folgende Vorteile:
- Verringerung von Wassereinlagerungen
- Vorbeugung von Krampfadern
- Behandlung vom Carpaltunnelsyndrom (schwangerschaftsbeding)
Haut
In dieser besonderen Zeit erlangt der Östrogenspiegel der Frau seine größten Werte. Da das Hormon das Bindegewebe entspannt, steigt das Risiko für Risse im Gewebe. Die Schwangerschaftsmassage pflegt die Haut und beugt unter Umständen Hautrisse vor.
Atmung
Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft hat die Lunge aufgrund der wachsenden Gebärmutter weniger Platz. Der Brustkorb dehnt sich zur Seite hin aus und kann zu Verspannungen der Zwischenrippen-Muskulatur führen. Außerdem wird das Baby mit fortschreitendem Alter immer mehr Platz im Bauch der werdenden Mutter einnehmen. Dies kann das Zwerchfell zusammendrücken und die Atmung etwas erschweren. Mithilfe der Massagetherapie wird die Blut- und Lymphzirkulation angeregt. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung der Zellen und des Gewebes gefördert. Gezielte Massagegriffe zwischen den Rippen sorgen für zusätzliche Entlastung.
Wann sollte eine schwangere Frau auf eine Schwangerschaftsmassage verzichten?
Die Schwangerschaftsmassage bietet für werdende Mütter sowohl physische als auch psychische Vorteile. In manchen Fällen ist eine Schwangerschaftsmassage jedoch kontraindiziert. Hierzu zählen beispielsweise:
- Blutungen
- Frühwehen
- Entzündungen
- Pilzinfekte und andere Keime
- Thrombose mit Embolie-Gefahr
- Und bei allen, generell kontraindizierten Krankheitsbildern, bei denen auch auf eine normale Massage dringend verzichtet werden sollte, wie z.B. eine schwere Herzinsuffizienz, Tumore, Lymphangitis, Herzinfarkt, etc.
Es wird empfohlen, vor Behandlungsbeginn die Therapie mit deinem Gynäkologen zu besprechen.
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